Qualitätsmanagement

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Qualitätsmanagement

Das St. Elisabeth-Krankenhaus ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert und besitzt damit ein anerkanntes Qualitätsmanagement.

Dieses System steuert die Qualität bzw. Qualitätsentwicklung des Krankenhauses mit allen medizinischen Fach- und Funktionsabteilungen sowie allen Dienstleistungsbereichen (Technische Abteilung, Küche, Schreibbüros etc.).

Die Qualitätspolitik orientiert sich am Leitbild des St. Elisabeth-Krankenhauses. Besondere Schwerpunkte bilden

  • die Patientenorientierung: etwa durch die Gestaltung reibungsloser Abläufe, Zufriedenheitsmessungen etc.,
  • die Mitarbeiterorientierung: durch Gesundheits- und Arbeitsschutz, gezielte Fortbildungen im Rahmen der Personalentwicklung sowie
  • die Prozessorientierung: beispielsweise durch verschiedene Projekte der fachübergreifenden Zusammenarbeit mit dem Ziel, die Qualität der Patientenversorgung weiter zu steigern.

Mit allen Berufsgruppen des Hauses werden gemeinsam Qualitätsziele definiert und deren Umsetzung bewertet. Dieser Zyklus stellt sicher, dass die Qualität unserer Dienstleistungen weiter verbessert wird.

Patientensicherheit

Für Ärzte und das pflegende Personal steht die Patientensicherheit an erster Stelle. Patienten müssen darauf vertrauen können, dass bei ihrer Behandlung nicht nur die Heilung im Vordergrund steht, sondern – und das ist genauso wichtig – Schaden abgewendet und Fehler vermieden werden.

Zugleich ist das Gesundheitswesen äußerst komplex und ein Hochrisikobereich. Es ist klar: In diesem Bereich können Fehler passieren. Doch dieses Fehlerbewusstsein und -eingeständnis hat nichts mit schulterzuckender Gleichgültigkeit zu tun. Im Gegenteil, vielmehr geht es darum, aus Fehlern zu lernen: Nur so lässt sich das Risiko vermindern und die Patientensicherheit erhöhen.

Zahlreiche Initiativen gibt es in Deutschland und international mit diesem Ziel. Ein wichtiger Schritt dabei ist eine neue Kultur der Fehlervermeidung: Sie umfasst drei grundlegende Schritte: das Erkennen, die Analyse, Bewertung und die Vermeidung von Fehlern.

Ganz so einfach wie bei der alten Losung für Arbeitssicherheit „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“ geht es bei den komplexen medizinischen Abläufen nicht. Schon der erste Schritt, den Fehler, die Gefahr zu erkennen, kann eine erhebliche Hürde darstellen. Nicht jeder Zwischenfall hat gravierende Auswirkungen für den Patienten. Deswegen ist es wichtig, auch „Beinahe-Fehler“ zu erfassen. Aber wer gibt schon gerne zu, dass ihm beinahe ein Fehler unterlaufen wäre oder ein Fehler unterlaufen ist? Gerade für diese Fälle gibt es für Ärztinnen und Ärzte die Möglichkeit, anonym auf einer Internetplattform von solchen Zwischenfällen zu berichten (www.jeder-fehler-zaehlt.de).

In vielen Krankenhäusern wurde bereits das Critical Incident Reporting Systeme (CIRS, Fehlerberichts- und -lernsystem) eingeführt. Dabei handelt es sich um ein ebenfalls anonymes, allen zugängliches internetbasiertes Fehlerberichtssystem (www.kh-cirs.de). Ziel von CIRS ist es, ein überregionales, interdisziplinäres und berufsgruppenübergreifendes Lernen aus kritischen Ereignissen zu ermöglichen.

Höhere Sicherheit für Patienten und auch des medizinischen und pflegenden Personals lässt sich durch direkt wirkende Methoden relativ schnell erreichen. Aktion Saubere Hände zum Beispiel hat zum Ziel, die Händehygiene, vor allem die Desinfektion im Gesundheitswesen zu verbessern – durch Schulungen und Aktionstage für Mitarbeiter und gezielte Informationen für Patienten und Besucher. Die Aktion wirkt: Krankenhäuser, die an dem Programm über längere Zeit kontinuierlich teilnehmen, verbrauchen im Durchschnitt ein Drittel mehr Handdesinfektionsmittel.

Hygienebestimmungen systematisch voranzutreiben, Abläufe zu verbessern, die Ausgabe von Arzneimitteln nach dem Vier-Augen-Prinzip, Lebensmittellieferungen zu überwachen, oder die Stelle mit einem Stift zu markieren, an der operiert werden soll u.a.m., all dies bringt größere Sicherheit: in erster Linie für die Patienten, aber genauso für Ärzte und Pflegepersonal.

Mehr über das Thema Patientensicherheit – auch darüber, was Patienten dafür tun können, – finden Sie beim „Aktionsbündnis-Patientensicherheit“.

Nach dem Sozialgesetzbuch V, § 137 sind Krankenhäuser verpflichtet, alle zwei Jahre einen einheitlich strukturierten Qualitätsbericht zu erstellten und zu veröffentlichen. Ziel dieser Berichte ist es, eine größere Transparenz in der deutschen Krankenhauslandschaft zu schaffen.

Ihnen als zukünftige Patientin, als zukünftigen Patienten oder Angehörigen geben die Berichte einen ersten Einblick, wie wir im St. Elisabeth-Krankenhaus arbeiten und was der Begriff Qualität in unserem Haus bedeutet.

Die Darstellung des Qualitätsberichtes entspricht den gesetzlich vorgegebenen Kriterien, um vergleichbare Daten zu erhalten. Inhalt und Umfang sind durch vorgeschriebene Ausfüllhinweise und Auswahllisten festgelegt.

Strukturierter Qualitätsbericht 2016

Strukturierter Qualitätsbericht 2017

Das Qualitätsmanagementsystem im St. Elisabeth-Krankenhaus Salzgitter basiert auf internen und externen Bewertungen in Form von Audits. Grundlage hierfür sind die Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2015. Sie beleuchten die Qualität von Strukturen, Prozessen und Ergebnissen in allen Bereichen des Krankenhauses.

Mithilfe dieses Qualitätsmanagementsystems ist es uns gelungen, bestehende Standards weiterzuentwickeln und Vernetzungen zu verbessern. Indem wir das Managementsystem selbst auf den Prüfstand stellen und regelmäßig zertifizieren lassen, werden weitere Ansatzpunkte für Verbesserungen sichtbar.

Wichtigste Voraussetzung, um Qualitätssteigerungen zu erwirken, ist die Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dem Informationsbedürfnis der Patientinnen und Patienten ebenso nachzukommen wie niedergelassene Ärzte, Krankenkassen und andere Kooperationspartner umfassend zu informieren. Auch dazu leistet unser Qualitätsmanagementsystem einen wichtigen Beitrag.

 

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Ihr Feedback hilft uns weiter!

Wir sind stets bemüht, Ihnen den Aufenthalt in unserem Haus so unbeschwert wie möglich zu gestalten. Leider können auch bei uns Missgeschicke geschehen oder hin und wieder Fehler passieren. Sollten Sie tatsächlich einmal unzufrieden sein oder sich über etwas ärgern, wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Darüber hinaus haben Sie aber auch die Möglichkeit, an einer schriftlichen Befragung zu Ihrer Zufriedenheit in unserem Haus teilzunehmen. Die Auswertung der Befragungen gibt uns direkt Hinweise zur Qualität unserer Leistungen, Ihrer Behandlung und Versorgung. Denn so haben wir Gelegenheit, aus unseren Fehlern zu lernen und uns weiter zu verbessern.

Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig und anonym. Je mehr sich beteiligen, umso vollständiger wird das Bild, das wir dabei gewinnen.

Die Flyer „Ihre Meinung und Ihr Wohlbefinden sind und wichtig“ befinden sich auf jeder Station sowie in den Wartebereichen der Ambulanzen und können im Ankreuzverfahren ausgefüllt und durch eigene Kommentare ergänzt werden. Sollten Sie Fragen dazu haben, hilft Ihnen das Pflegepersonal gerne weiter. Im Foyer unserer Klinik hängt ein Briefkasten, in dem die Flyer anonym eingeworfen werden können.

Über unser Qualitätsmanagement werden die Daten dann erfasst, ausgewertet und die Ergebnisse den leitenden Mitarbeitern der Abteilungen vorgestellt. Sie bilden die Grundlage für die Verbesserung der Patientenzufriedenheit.

Wenn Sie möchten, können Sie auch nach der Entlassung Kontakt mit uns aufnehmen: Bitte wenden Sie sich hierzu an die unter Ansprechpartner aufgeführten Mitarbeiter oder schreiben Sie uns eine E-Mail an: kontakt@st-elisabeth-sz.de.

Vielen Dank schon jetzt, dass Sie uns Ihr Feedback mitteilen! Sie helfen uns damit, noch bessere Qualität zu liefern!

Hygiene hat in Krankenhäusern einen herausragenden Stellenwert. Auch im St. Elisabeth-Krankenhaus sind wir uns dessen bewusst und tragen eine hohe Verantwortung für unsere Patienten und Mitarbeiter.

Durch krankenhaushygienische Maßnahmen soll das Risiko einer Infektionen weitestgehend reduziert werden. Dabei legen wir vor allem Wert auf vorbeugende Schritte.

Es soll vor allem vermieden werden, dass Patienten länger als nötig im Krankenhaus bleiben müssen, weil sie sich nosokomial, also im Krankenhaus, infiziert haben. Ganz gezielt setzt unser Hygienemanagement auf Verhütung, Erkennung und Bekämpfung solcher Infektionen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Hygiene immer als eine arbeitsplatzbezogene Aufgabe sehen und praktizieren. Eine Aufgabe, die in erheblichem Umfang die hochwertige Versorgung unseres Krankenhauses sichert.